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3 Tage Reittour

 

Tag 1: Mondtal & Todestal

Am ersten Tag durchqueren wir das einzig- als auch eigenartige Mondtal. Seine geologischen Formationen und Farben erinnern erstaunlicher Weise an den Mond. Durch Tunnels, Höhlen und über riesige Sanddünen reiten wir durch dieses Tal. Mit ein wenig Aufmerksamkeit, kann man ab und an das Grollen der Felsen hören, die durch den Wechsel der Temperaturen knarren als ob sie uns etwas zuflüstern wollten.

 

Wir lassen das Mondtal hinter uns um den Felsvorsprung der Salz-Kordilleren zu erreichen. Es handelt sich um einen sogenannten „Vorboten" von Gebirgsketten, die sich durch die Erosion gebildet haben und die sich weiter nach Osten in die majestätischen Anden verwandeln. Jeder Windstoß bildet dort eine neue Natur Skulptur. Von ihrer Höhe überragen wir das ganze Todestal und seine riesigen Sanddünen, wo Sandboard betrieben wird. Auch bekannt als Marstal, wird euch dieses Tal mit seiner unglaublich bizarren Schönheit die Sprache verschlagen.

 

Später campen wir dann nahe der Petroglyphen des „Piedra de la Coca", einem riesigen Stein, wo einstmals die Atacameños gekaute Cocablätter hingespuckt haben, in der Hoffnung auf eine gute Reise. Wir besichtigen die Petroglyphen wo antike Jagdszenen abgebildet sind. Diese Striche sind der eindeutige Beweis dafür, dass die Karawanen damals diesen Weg nahmen. Man erfährt noch heute durch die Formen und Symbole, die in die Steine eingeprägt sind, die Geschichte, die Lebensweise und die Existenz dieser Leute. Wie Nachrichten erzählen sie uns eine Geschichte, die Heutzutage noch verschiedene Theorien hervorrufen.

 

An diesem Tag reiten wir zwischen 7 und 8 Stunden.

Tag 2: Rio Salado, Petroglyphen

 

Der zweite Tag wird dominiert von umwerfenden Landschaften und wir erreichen den Rio Salado (Salz Fluss), wo nochmals Petroglyphen zu sehen sind. Einige dieser Petroglyphen sind 2.000 Jahre alt und repräsentieren Lamas, Füchse, Karawanen oder Schamanen. Wir durchreiten die damaligen Wege, die von früheren Nomaden-Volkstämmen und ihren Lama-Karawanen durchquert wurden.

 

Am Nachmittag erreichen wir den Teufels-Canyon (Quebrada del Diablo), eine schmale Schlucht innerhalb der Salzberge. Dieses, von Natur errichtetes Labyrinth wird euch an die Landschaft vom „Wilden Westen" aus amerikanischen Western-Filmen erinnern.
Diese Schlucht, einmal durchquert, führt uns direkt ins saftig grüne Catarpe Tal, wo wir zum letzten Mal unsere Zelte aufschlagen werden.

 

Der Fluss San Pedro, der die Vegetation ermöglicht, schafft einen erstaunlichen Kontrast mit der Trockenheit der Wüste. Dort werden uns bestimmt einige Bauern mit ihren Viehherden begegnen. 

 

Der Fluss lädt euch förmlich zum Baden oder auch zum Flanieren an seinen Ufern ein, das von Bäumen gesäumt ist, obwohl wir uns doch in der trockensten Wüste der Welt befinden.

 

Heute reiten wir zwischen 6 und 7 Stunden.

Tag 3: Rückkehr nach San Pedro

 

Unser letzter Tag ist ruhig und angenehm. Nachdem wir dem Rio San Pedro ein weiteres Stück gefolgt haben, durchqueren wir den fortführenden Teil des Teufel-Canyons, welcher noch beeindruckender ist. Nachdem wir das Catarpe Tal passiert haben, besichtigen wir die Ruinen von „Pukara de Quitor", einer ehemaligen Festung aus dem 12. Jahrhundert.

 

Diese Festung liegt auf der Anhöhe eines Hügels, der den Fluss San Pedro überragt. Heute ist es ein nationales Denkmal, Überreste der Vor-Inka-Architektur. Dieser unglaubliche Steinbau wurde 700 Jahre zuvor als Schutzfestung benutzt und gebaut. Die Einheimischen der Zone nutzten sie um sich vor den Inkas zu schützen und später noch vor den Spaniern, die San Pedro 1540 besetzten.

 

Danach reiten wir durch das Dorfzentrum zur Ranch zurück.

 

Am letzten Tag reiten wir ca. 5 Stunden.