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5 Tage Reittour

 

Tag 1: Cejas Lagunen

Nach einem ausführlichen Frühstück bei uns auf der Ranch, reiten wir los Richtung Süden zu der Salar de Atacama, eine Salzsenke im Ausmaß von 320.000 Hektar, die eine einzigartige Landschaft bildet. Dieser Salzsee (Salar), welcher zugleich auch der Größte von Chile ist, war 4.000 Jahre zuvor ein riesiger See und hat Heutzutage noch ein unterirdisches Wassernetz, das die vielen türkisfarbenen Lagunen ermöglicht und verbindet. Flamingos und Enten tummeln sich gerne in diesen Gewässern.

 

Am Ufer der Lagune Cejar, im Herzen des Salar de Atacama, wo das Farbenspiel zwischen dem Blaugrün des Wassers und dem Weiß des Salzes umwerfend ist, übernachten wir das erste Mal in unseren Zelten. Je nach Jahreszeit kann man ein erfrischendes Bad in den Lagunen nehmen. Die Salzkonzentration der Lagunen ist vergleichbar zu der des Toten Meeres (40%): Es ist nicht nötig schwimmen zu können, da man in dem Wasser aufgrund des Salzes nicht untergehen kann. Am Abend werden wir einen wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Licancabur Vulkan (5.916m) erleben. Dieser Vulkan steht genau an der Grenze zu Bolivien und wird euch als Orientierungspunkt während der ganzen Reittour nützlich sein.

 

Am ersten Tag reiten wir etwa 6 Stunden.

 

Tag 2: Ruinen von Beter & Tulor 

 

We Nach der ersten Nacht im Freien, reiten wir zu den Ruinen von Beter, wo die Spanier ihr erstes Kolonialdorf errichtet haben.
Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf das halb im Sand verborgenen Dorf. Die ersten Bewohner lebten bereits vor über 11.000 Jahren in dieser Gegend. Diese Überreste sind prächtige Vertreter der archäologischen Vergangenheit dieses Landstrichs.

 

Wir reiten weiter nach Tulor, eine Ansammlung von 3.000 Jahre alten Ruinen die aus der Lickanantay Kultur (Einheimische dieser Region) stammen. Heute findet man dort noch Siedlungsformen, die sich durch ihre runde Form von anderen absetzen. Sie wurden dank ihrer Sandbedeckung geschützt. Dieses echte Museum unter freiem Himmel besteht aus 22 runden Konstruktionen, die alle ihre eigenen Zwecke hatten. Von hier aus hat sich die San Pedro Kultur entwickelt und ausgebreitet. Ihr Handwerk bestand zum Großteil aus Keramik, Korbflechterei, Metallurgie. Verschiede Rituale, Legenden, Mythen, Magie und religiöse Zeremonien wurden dort zelebriert und haben sich derzeit aus Tulor verbreitet.

 

Die zweite Nacht verbringen wir in der Oase von Tulor, wo ihr einmal mehr die Möglichkeit habt, euch in den angenehmen Oasenkanälen baden und entspannen zu können.

 

Auch am zweiten Tag werden wir um die 6 Stunden reiten.

Tag 3: Mondtal + Todestal

 

Am dritten Tag durchqueren wir das einzig- als auch eigenartige Mondtal. Seine geologischen Formationen und Farben erinnern erstaunlicher Weise an den Mond. Durch Tunnels, Höhlen und über riesige Sanddünen reiten wir durch dieses Tal. Mit ein wenig Aufmerksamkeit, kann man ab und an das Grollen der Felsen hören, die durch den Wechsel der Temperaturen knarren als ob sie uns etwas zuflüstern wollten.

 

Wir lassen das Mondtal hinter uns um den Felsvorsprung der Salz-Kordilleren zu erreichen. Es handelt sich um einen sogenannten „Vorboten" von Gebirgsketten, die sich durch die Erosion gebildet haben und die sich weiter nach Osten in die majestätischen Anden verwandeln. Jeder Windstoß bildet dort eine neue Natur Skulptur. Von ihrer Höhe überragen wir das ganze Todestal und seine riesigen Sanddünen, wo Sandboard betrieben wird. Auch bekannt als Marstal, wird euch dieses Tal mit seiner unglaublich bizarren Schönheit die Sprache verschlagen.

 

Später campen wir dann nahe der Petroglyphen des „Piedra de la Coca", einem riesigen Stein, wo einstmals die Atacameños gekaute Cocablätter hingespuckt haben, in der Hoffnung auf eine gute Reise. Wir besichtigen die Petroglyphen wo antike Jagdszenen abgebildet sind. Diese Striche sind der eindeutige Beweis dafür, dass die Karawanen damals diesen Weg nahmen. Man erfährt noch heute durch die Formen und Symbole, die in die Steine eingeprägt sind, die Geschichte, die Lebensweise und die Existenz dieser Leute. Wie Nachrichten erzählen sie uns eine Geschichte, die Heutzutage noch verschiedene Theorien hervorrufen.

 

An diesem Tag reiten wir zwischen 7 und 8 Stunden. 

Tag 4: Rio Salado, Petroglyphen 

 

Der vierte Tag wird dominiert von umwerfenden Landschaften und wir erreichen den Rio Salado (Salz Fluss), wo nochmals Petroglyphen zu sehen sind. Einige dieser Petroglyphen sind 2.000 Jahre alt und repräsentieren Lamas, Füchse, Karawanen oder Schamanen. Wir durchreiten die damaligen Wege, die von früheren Nomaden-Volkstämmen und ihren Lama-Karawanen durchquert wurden.

 

Nach einem schönen Ritt durch herrliche Natur erreichen wir am Nachmittag den Teufels-Canyon (Quebrada del Diablo), eine schmale Schlucht innerhalb der Salzberge. Dieses, von Natur errichtetes Labyrinth wird euch an die Landschaft vom „Wilden Westen" aus amerikanischen Western-Filmen erinnern. Einmal durchquert führt es uns ins saftig grüne Catarpe Tal, wo wir zum letzten Mal campen. Der Fluss San Pedro, der die Vegetation ermöglicht, schafft einen erstaunlichen Kontrast mit der Trockenheit der Wüste. Dort werden uns bestimmt einige Bauern mit ihren Viehherden begegnen.

 

Der Fluss lädt euch förmlich zum Baden oder auch zum Flanieren an seinen Ufern ein, das von Bäumen gesäumt ist, obwohl wir uns doch in der trockensten Wüste der Welt befinden.

 

Heute reiten wir zwischen 6 und 7 Stunden.

Tag 5: Rückkehr nach San Pedro

 

Unser letzter Tag ist ruhig und angenehm. Nachdem wir dem Rio San Pedro ein weiteres Stück gefolgt sind, durchqueren wir den fortführenden Teil des Teufels-Canyon, welcher noch beeindruckender ist. Nachdem wir das Catarpe Tal passiert haben, besichtigen wir die Ruinen von „Pukara de Quitor", einer ehemaligen Festung aus dem 12. Jahrhundert.

 

Diese Festung liegt auf der Anhöhe eines Hügels, der den Fluss San Pedro überragt. Heute ist es ein nationales Denkmal, Überreste der Vor-Inka-Architektur. Dieser unglaubliche Steinbau wurde 700 Jahre zuvor als Schutzfestung benutzt und gebaut. Die Einheimischen der Zone nutzten sie um sich vor den Inkas zu schützen und später noch vor den Spaniern, die San Pedro 1540 besetzten.

 

Danach reiten wir durch das Dorfzentrum zur Ranch zurück.

 

Am letzten Tag reiten wir ca. 5 Stunden.